Erholsam & anregend
Blick durch eine Maueröffnung auf eine moderne Bebauung mit auffälligen Glasfronten

In der Antike hat Rosmarin als eine den Göttern, insbesondere der Aphrodite, geweihte Pflanze eine große Rolle gespielt. Rosmarin duftet intensiv und ist sehr aromatisch. Es wurde zuerst in religiösen Kulten und später zur Herstellung von Medikamenten eingesetzt. Auch in der Literatur ist Rosmarin zu finden. Shakespears Ophelia band Hamlet einen Rosmarinkranz als Zeichen ihrer Treue. In der Naturheilkunde wird Rosmarin zur Anregung des Kreislaufs verwendet – die Selmer hingegen nutzen dafür ihre geschichtsträchtige Kultur!


Selm ist die südlichste Stadt des Münsterlandes und die nördlichste des Ruhrgebiets. Mögen diese Regionen auch sehr unterschiedlich sein, so erwächst doch gerade aus den Gegensätzen die für Selm typische Spannung und Dynamik. Mit dem Wechsel zwischen bewirtschafteten Flächen, sanften Hügeln, Wiesen, Wäldern und Seen entspricht das Landschaftsbild Selms dem der münsterländischen Parklandschaft.


Blick auf den Skulpturengarten vor Burg Botzlar. Das Motiv der "laufenden Eisen-Menschen" wird vom laufenden menschlichen Paar aufgenommen. Die Geschichte der Stadt reicht weit in die Vergangenheit zurück. So hat man im Ternscher Sandfeld Spuren aus der mittleren Steinzeit gefunden. Hügelgräber im Norden der Stadt werden von den Archäologen auf die Zeit zwischen 3.000 und 1.800 v. Chr. datiert. Viele Zeugnisse der Geschichte sind heute wichtige touristische Eckpfeiler, wie beispielsweise die Burg Botzlar, eine Verteidigungsanlage aus dem 12. Jahrhundert im Zentrum Selms. Die restaurierte Burg dient heute als Sitzungssaal des Selmer Stadtrates sowie als Ausstellungsforum für Maler, Bildhauer und Fotografen. Jährlich im Herbst finden im Burgsaal Klassikkonzerte im Rahmen des Europäischen Klassikfestivals Ruhr sowie der Klassikreihe des Selmer Wirtschafts- und Kulturfördervereins WiKult statt.





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