… eine »scharfe« Adresse für Kultur

Senf wurde schon vor 3.000 Jahren in China als Gewürz sehr geschätzt. Über Kleinasien gelangte er nach Griechenland, wo er im 4. Jahrhundert v. Chr. als Heilmittel Verwendung fand. Das erste überlieferte Rezept zur Senfzubereitung verfasste ein Römer im 1. Jahrhundert n. Chr. In einer Schrift Karls des Großen wird das Gewürz erstmals im 8. Jahr­hundert in Mitteleuropa erwähnt und Papst Johannes XXII. ernannte einen seiner Neffen zum »Grand moutardier du pape« – zum »Großen päpstlichen Senf­bewahrer«.

Das Verbreitungsgebiet des Senfs und seine Wertschätzung waren außerordentlich groß, ebenso verhält es sich mit der erfolgreichen und anspruchsvollen Kulturarbeit Schwertes, die weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erzielt.

Szene aus einem avantgardistischem Theaterstück im Rahmen des "Welttheaters der Straße" Neben den kommunalen Kulturangeboten haben die Ruhrakademie, die Evangelische Akademie Haus Villigst und die Katholische Akademie Zeichen der Qualität gesetzt. Insbesondere mit Eröffnung des Kultur- und Veranstaltungszentrums Rohrmeisterei hat sich die Situation für viele Kulturanbieter in Schwerte deutlich verbessert. So konnte z. B. die Konzertgesellschaft Schwerte e.V., seit Jahrzehnten namhafter Konzertveranstalter in der Region, im Jahr 2006 mit den »Sternstunden am Bösendorfer« eine neue Veranstaltungs­reihe mit hochkarätigen Pianisten ins Leben rufen.







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