Neue Philharmonie Westfalen

Als einer der Träger der Neuen Philharmonie Westfalen, des größten der drei Landesorchester in NRW, ermöglicht der Kreis Unna neben dem festen Spiel­ort in Kamen, Auftritte des Klangkörpers in allen Städten und Gemeinden.

Stimmungsfoto eines Streichorchesters - Detailansicht Bogen und InstrumentDas Orchester ist der große Klangkörper der Region mit einem Zyklus von neun Sinfoniekonzerten und mehreren Sonderkonzerten pro Jahr: Gelsenkirchen, Recklinghausen und Kamen sind ständige Konzertorte. Darüber hinaus ist die Neue Philharmonie Westfalen als das größte der drei Landesorchester ständiger Gast in den Sälen von ganz Nordrhein-Westfalen.

Neben der Bespielung des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen nimmt die Arbeit für Kinder und Jugendliche großen Raum in der gestalterischen Tätigkeit des Orchesters ein: Nicht zuletzt dank privater Sponsoren ist es gemeinsam mit einsatzfreudigen Lehrern und Eltern gelungen, viele Kinder und Jugendliche in den Schulen anzusprechen und so für die Musik zu gewinnen.

Herausragende Projekte im sinfonischen Bereich waren die Aufführungen des Gesamtwerkes von Ludwig van Beethoven sowie die zyklischen Aufführungen der Werke von Anton Bruckner, Gustav Mahler und Richard Strauss.

Im Herbst 2000 hatte das Orchester sein außereuropäisches Debüt: Die Neue Philharmonie Westfalen folgte einer Einladung zum "Beijing-Festival" in Chinas Hauptstadt Peking. Dort wurden die "Seven Gates of Jerusalem" von Krzysztof Penderecki unter der Leitung des Komponisten aufgeführt. Schönbergs "Gurrelieder", Verdis "Aida" und Bizets "Carmen" in der ausverkauften Arena

AufSchalke waren spektakuläre und nicht alltägliche Inszenierungen dieser Werke.

Auch "Carmina Burana" in einem Straßenbahndepot und ein Sinfoniekonzert "unter Tage" im Bergwerk Auguste Victoria in Haltern sind nur einige weitere erfolgreiche Beispiele für die gelungene Positionierung des Orchesters in breiten und neuen Publikumskreisen. In der jüngsten Vergangenheit ist es dem Orchester gelungen, sich weider über die Grenzen des Ruhrgebietes hinaus einen Namen zu machen.

Eine Vielzahl von Konzerten fand bereits in den letzten Monaten in berühmten Sälen wie der "Glocke" in Bremen oder im Weltkulturerbe "Völklinger Hütte" im Saarland, dem "Franziskaner" in Villingen-Schwenningen und der Kölner Philharmonie statt. Daneben hat sich das größte der drei Nordrhein-Westfälischen Landesorchester auch in den Philharmonien in Essen und Dortmund als verlässlicher Partner einen sehr guten Namen gemacht. Herausragende Projekte auf Tonträgern zu verewigen gehört ebenfalls zur Philosophie des erstklassigen Ensembles aus dem nördlichen Ruhrgebiet; im Augenblick ist eine Gesamteinspielung der Sinfonien von Max Bruch in Vorbereitung.          

Das jüngste Projekt ist eine SACD (Super Audio CD) mit Werken von Johannes Bahms. Mit dem renommierten Cellisten Julius Berger wurde unter der Leitung von GMD Johannes Wildner eine Rekonstruktion des "Doppelkonzertes" für Violine, Violoncello und Orchester für Violoncello allein in einer Bearbeitung des Hamburger Musikwissenschaftlers Cord Carben aufgenommen.

Die Doppel CD Box enthält zusätzlich auch das Original - das Konzert für Violine, Violoncello und Orchester op. 102. Der Cellopart wurde ebenfalls von Julius Berger interpretiert; ihm zur Seite die begabte junge Geigerin Ursula Schoch, die nach Stationen in Berlin heute Konzertmeisterin des Concertgebouw Orchester Amsterdam ist.


Neue Philharmonie Westfalen
Castroper-Str. 12 c
45665 Recklinghausen
Fon 02361 4886-0
www.neue-philharmonie­westfalen.de



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